Nicht jeder „einfache“ Pfad ist rolltauglich. Achtet auf Schotterkörnung, Wurzeln, kurze Rampen und Engstellen an Zäunen. Ein Tragetuch ergänzt den Buggy, falls der Weg plötzlich ruppig wird. Laufradkinder freuen sich über breite, griffige Spuren und sanfte Gefälle. Markiert auf eurer Karte Umkehrpunkte, damit ihr spontan anpassen könnt, ohne Diskussionen, wenn Energie schneller als geplant schwindet.
Frühe Pausen verhindern Knurrigkeit. Sucht Bänke im Halbschatten, Steinkreise, die zum Balancieren einladen, und sichere Uferbereiche zum Staudammbauen. Ein kleines Tarp schützt bei Nieselregen, Sitzkissen verhindern kalte Überraschungen. Pausenpunkte in der Nähe der Haltestelle sind Gold wert, falls direkt zu Beginn noch Mützen sortiert und Riemen nachgezogen werden müssen, bevor die eigentliche Route ganz entspannt beginnt.
Legt klare Treffpunkte fest, falls jemand zurückbleibt: eine auffällige Infotafel, eine Brücke, der erste hölzerne Wegweiser. Speichert Notrufnummern, teilt Standorte per Nachricht und erklärt Kindern, wie man Hilfe holt. Ein kleines Pflasterset, Wärmedecke und eine Pfeife nehmen kaum Platz weg, schaffen aber Sicherheit. Wenn alle wissen, wohin man zurückkehrt, wandert es sich freier, neugieriger und trotzdem gelassen.